23.01.2018

ENEO: Berliner Förderprojekt für Energieberatung verlängert

Berliner Senat beendet Pilotphase von ENEO und verlängert die Laufzeit um weitere drei Jahre

  • Förderung bis 31.12.2020 verstetigt
  • Berliner Energieagentur weiterhin Partner für Qualitätssicherung
  • seit 2013 jährliche Reduzierung der CO2-Emissionen von gut 930 Tonnen erreicht

Berlin, 23. Januar 2018 - Der Einsparung von Energie im Gebäudebereich kommt in Berlin eine Schlüsselfunktion bei der Erreichung der klimapolitischen Ziele zu. Dieser Rolle trägt auch die jüngste Entscheidung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen Rechnung: Sie hat das Pilotprojekt ENEO zum Energieberatungsprojekt erklärt und damit fest in der Förderpolitik des Landes Berlin verankert. Weiterhin wurde die Laufzeit bis zum 31.12.2020 verlängert.

Das Angebot von ENEO richtet sich an alle Eigentümer/-innen von Wohnimmobilien in Berlin wie etwa private Vermieter/-innen, Investor/-innen, Wohnungsgenossenschaften sowie Wohnungsunternehmen.

Mit Zuschüssen von bis zu 2.000 EUR zu den Energieberatungskosten wird die Erstellung von Energiegutachten durch ausgewählte, externe Energieberater/-innen gefördert. Eine kostenlose individuelle Betreuung sowie Informationen zu den Sanierungsempfehlungen ergänzen das Angebot.

„Mit der Förderung von Energiegutachten möchten wir die energetische Gebäudesanierung vorantreiben, deren Qualität sicherstellen und so einen Beitrag zur Berliner Klimapolitik leisten“, fasst Andreas Bißendorf, Geschäftsführer der projektumsetzenden IBB Business Team GmbH (IBT), die Zielsetzung des Förderprojektes zusammen.

„Gerade private Eigentümer stehen bei der Planung einer energetischen Gebäudesanierung vor einer großen Herausforderung. Mithilfe des Energiegutachtens kann ihnen die für ihr Objekt technisch sinnvollen Maßnahmen mit Kosten aufgezeigt und in der Beratung über mögliche Finanzierungen und Förderungen informiert werden“, hebt Christine Heuer vom Förderprojekt ENEO die Vorteile für Eigentümer/-innen hervor.

Berliner Energieagentur weiterhin als Partner für Qualitätssicherung dabei

Seit Projektbeginn ist auch die Berliner Energieagentur (BEA) als Kooperationspartner mit dabei. Sie unterstützt bei der Qualitätssicherung des Pools freier Energieberaterinnen und -berater und der Energiegutachten. „Damit stellen wir für unsere Kunden einen sehr hohen Beratungsstandard auf dem aktuellsten Stand sicher“, unterstreicht Christine Heuer die Zusammenarbeit.

Die seit Jahren erfolgreiche Kooperation wurde im Zuge der Projektverlängerung gleich durch die IBT verlängert.

„Als Qualitätsprüfer für ENEO sichert die BEA einen hohen Beratungsstandard ab. Die Fortführung des Projektes in bewährter Partnerschaft zeigt, dass unsere Expertise weiterhin hoch im Kurs steht und das Thema Energieeffizienz seinen hohen Stellenwert in Berlin behält“, zeigt sich Achim Neuhäuser, Bereichsleiter Consulting bei der BEA, erfreut über die weitere Zusammenarbeit.

Ansprechpartner

IBB Business Team GmbH
Karin Seyffarth
Bundesallee 210
10719 Berlin

030 / 2125-2356

marketing-pr@ibb-business-team.de

Web:

Über ENEO

Das Berliner Förderprojekt ENEO wurde zum 01.07.2013 ins Leben gerufen. Zielsetzung der Förderung ist die Beschleunigung der energetischen Gebäudesanierung in Berlin. Sie ist für das Land Berlin eine Schlüsselfunktion beim Erreichen der klimapolitischen Zielsetzungen.

Gefördert werden Eigentümerinnen und Eigentümer von Wohnhäusern in Berlin, die eine energetische Sanierung durchführen möchten. Bezuschusst werden die Ausgaben für das Energiegutachten. Darüber hinaus bietet ENEO einen Pool ausgewählter qualifizierter Energieberaterinnen und Energieberater sowie Informationen zur konkreten Umsetzung der Sanierungsempfehlungen, wie z. B. weiteren Fördermöglichkeiten.

ENEO ist ein Projekt der IBB Business Team GmbH (IBT) und wird in Zusammenarbeit mit der Berliner Energieagentur durchgeführt. Die IBT, eine hundertprozentige Tochter der Investitionsbank Berlin, ist als Projektträgerin für die Abwicklung zuständig.

Seit dem Start des Projektes konnten bereits Reduzierungen der CO2-Emissionen von gut 930 Tonnen pro Jahr erreicht werden.