Antragstellung zum 31. Oktober 2021 beendet, Antragsbearbeitung und Auszahlung weiterhin möglich

Das Förderprogramm Digitalprämie Berlin ist zum 31.10.2021 beendet worden. Sie können bereits eingereichte Anträge weiterhin bearbeiten sowie die Auszahlung Ihres Zuschusses für die Digitalisierung Ihrer Unternehmensprozesse oder für die IT-Sicherheit in Ihrem Unternehmen beantragen. 

Der Antragsprozess der Förderung für Ihren Digitalisierungszuschuss

Grafik Antragsprozess der Digitalprämie Berlin

Transparenzdatenbank

Für juristische Personen (z. B. GmbH, UG, AG) ist die Erfassung der Unternehmensdaten in der Transparenzdatenbank der Berliner Senatsverwaltung zwingend vorgeschrieben. Wir bitten Sie, darauf zu achten, dass die für das Unternehmen erforderlichen Pflichteingaben (Anschrift, Sitz, Rechtsform, E-Mail-Adresse, Tarifgebundenheit und Entscheidungsträger) in der Transparenzdatenbank hinterlegt sind.

Hier geht es zur Transparenzdatenbank

So beantragen Sie die Auszahlung der Förderung

Sobald Sie einen Zuwendungsbescheid über das elektronische Antragssystem erhalten haben, ist die Förderung bewilligt. Wir informieren Sie per E-Mail, bitte prüfen Sie daher Ihren Posteingang. Die Auszahlung findet in zwei Tranchen statt: Die Auszahlung der ersten Hälfte der bewilligten Fördersumme erhalten Sie mit Bekanntgabe des Zuwendungsbescheids, sofern Sie auf die Einlegung von Rechtsmitteln verzichten. Liegt kein Rechtsmittelverzicht vor, erfolgt die Auszahlung nach Ablauf der Rechtsmittelfrist von einem Monat.

Die Zuwendung ist innerhalb des Bewilligungszeitraumes von 6 Monaten nach Bekanntgabe des Zuwendungsbescheides für fällige, zweckentsprechende Zahlungen zu verwenden. 

Als Nachweis der Zahlung gilt eine Rechnung und der Zahlungsbeleg (Kontoauszug aus der Umsatzanzeige) notwendig. Barzahlungen werden nicht anerkannt. 

Die Verwendung der Zuwendung ist innerhalb von einem Monat nach Erfüllung des Zuwendungszweckes nachzuweisen. Nach erfolgter Bewilligung wird die Auszahlung der zweiten Hälfte der Fördersumme in die Wege geleitet.

Bitte beachten Sie diesen Hinweis: Ihre Verwendungsnachweise können Sie ab Januar 2021 einreichen. Zum aktuellen Zeitpunkt bitten wir von Einreichungen der Verwendungsnachweise abzusehen. 

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Förderkriterien und Antragsprozess des Programms Digitalprämie Berlin

Die Digitalprämie Berlin ist eine Förderung für Soloselbstständige, kleine und mittelständische Unternehmen aus Berlin, um interne Digitalisierungsvorhaben zu unterstützen. Um eine Förderung zu erhalten, müssen spezifische Kriterien erfüllt sein. Diese haben wir Ihnen auf dieser Seite zusammengestellt.

Voraussetzungen für eine Förderung der Digitalisierung in Unternehmen

Die Prämie wird Soloselbstständigen und Mittelständlern gewährt, die durch ihre geringe Größe keine ausreichenden finanziellen Mittel für die Digitalisierung der Unternehmensprozesse, der Stärkung der IT-Sicherheit und der Entwicklung digitaler Geschäftsprozesse aufbringen können. Sie wird ausschließlich Berliner Unternehmen gewährt, um eine deutschlandweite und internationale Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen und damit auch die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Berlin zu stärken.

Allgemeine Voraussetzungen für eine Förderung

  • Mit dem Projekt darf erst nach Bewilligung durch die IBB Business Team GmbH begonnen werden
  • Digitalprämie Basic: vorzeitiger Beginn kann bei diesem Modul auf eigenes Risiko beantragt werden
  • Einhaltung der De-minimis Fördergrenzen, wonach einem einzelnen Unternehmen nicht mehr als 200.000 EUR Fördergelder innerhalb von drei Jahren zugesprochen werden darf

Bitte beachten Sie:

Die Vorhaben dürfen noch nicht begonnen worden sein und dürfen erst nach der Bekanntgabe des Zuwendungsbescheides gestartet werden. Die Digitalprämie kann nicht rückwirkend für bereits begonnene Maßnahmen ausgezahlt werden. Die Zuwendungen im Rahmen des Wirtschaftsförderprogrammes „Digitalprämie Berlin“ werden als De-Minimis-Beihilfen gemäß VO (EU) Nr. 1407/201311 gewährt. 

Projektspezifische Förderkriterien

Förderfähig im Rahmen der Digitalprämie sind ausschließlich externe Sachausgaben für Lieferungen und Leistungen aus den folgenden Bereichen:

  • Digitale Arbeits-, Produktions- und Managementprozesse
  • Einführung oder Verbesserung der IT-Sicherheit
  • Digitale Beratung und Qualifizierung

Alle Anschaffungen, die durch die Digitalprämie Berlin mitfinanziert werden, müssen im Berliner Geschäftsbetrieb der Antragstellenden zum Einsatz kommen.

Je Unternehmen kann die Digitalisierungsprämie Berlin nur ein mal gewährt werden. 

Das Qualitätsniveau der Weiterbildungsanbieter der Qualifizierungsmaßnahmen muss durch:

  • eine Zertifizierung nach der ISO 27001
  • eine Zertifizierung nach der ISO 9001
  • eine Akkreditierung nach AZAV
  • eine Autorisierung im Rahmen des Bundesförderprogrammes „go-digital“ oder
  • einer vergleichbaren Zertifizierung oder Akkreditierung

belegbar sein. Zusätzlich müssen die Anbieter von Beratungsleistungen die Normen und Standards des BSI IT-Grundschutz anerkennen. Dies muss auf der Website des jeweiligen Beratungsunternehmens klar erkennbar sein. Der maximale Tagessatz des Beratungsunternehmens beträgt 1.000 EUR.

Unternehmensspezifische Förderkriterien

Antragsberechtigt sind ausschließlich kleine und mittelständische Berliner Unternehmen und hauptberuflich tätige Berliner Soloselbstständige.

Berliner KMU mit:

  • Gewerbesteuerpflichtiger, bei einem Berliner Finanzamt gemeldeter Haupt- oder Betriebssitz
  • maximale Mitarbeiterzahl von 249 Beschäftigten
  • maximaler Jahresumsatz von 50 Mio. EUR pro Jahr
  • maximale Bilanzsumme von 43 Mio. EUR pro Jahr
  • Gründung ist vor dem 31.12.2019 erfolgt

Allen beschäftigten Arbeitnehmer:innen i.S.v. §3 des Mindestlohngesetzes für das Land Berlin (Landesmindestlohngesetz) muss – ungeachtet des Umstandes, ob sie in dem zur Förderung beantragten Projekt tätig sind oder nicht – mindestens der jeweils aktuell geltende Mindestlohn nach Maßgabe des § 9 Landesmindestlohngesetz gezahlt werden.

Berliner Soloselbstständige:

  • im Hauptberuf selbstständig tätig (mind. 51% ihrer Einkünfte aus der soloselbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeit stammen und mind. 26.000 EUR / Jahr erreichen)
  • selbstständige Tätigkeit, die im Land Berlin zu versteuern ist
  • ohne angestellte Beschäftigte
  • mit der Tätigkeit wurde vor dem 31.12.2019 begonnen

Nicht förderfähig sind insbesondere folgende Maßnahmen:

  • Ersatz- oder Ergänzungsbeschaffungen

Standard Hardware und -Software wie:

  • Betriebssysteme
  • Textverarbeitungs-, Präsentations- und Tabellenkalkulationssoftware
  • E-Mail-Software
  • Software-Updates ohne neue Funktionen
  • Einzelplatz-PC, Laptop, Notebook
  • Drucker, Kopierer, Scanner
  • Telefon, Smartphone, Tablet
  • Videokamera, Mikrofon, sonstige Ausstattung zur Videoübertragung