Was umfasst der Transfer BONUS?

Im Rahmen von Transfer BONUS werden nicht rückzahlbare Zuschüsse für Vorhaben des Technologie- und Wissenstransfers von KMU und Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen unterstützt.

Förderungen erfolgen entweder nach der Einstiegsvariante oder der Standardvariante bzw. Standardvariante Digitalisierung

Forscherinnen experimentieren im Labor

Projektförderung nach der Einstiegsvariante

Diese Förderung soll Hürden in der Anbahnung von Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen abbauen. Sie dient dazu, ein erstes Projekt im kleinen Umfang gemeinsam durchzuführen.

Bezuschusst werden einmalig Ausgaben zur Klärung wissenschaftlicher Fragestellungen, die im Vorfeld von Produkt-, Verfahrens- oder Leistungsentwicklungen auftreten können. Beispiele hierfür sind u. a. Machbarkeitsstudien oder Prozessanalysen.

Ausgaben bis 3.000 EUR werden zu 100 % bezuschusst. Sind die Ausgaben höher, müssen die Mehrkosten vom antragstellenden Unternehmen getragen werden.

Forscherinnen stehen vor einem Mikroskop

Projektförderung nach der Standardvariante 

Dieses Förderinstrument dient der konkreten Umsetzung von Projekten des Technologie- und Wissenstransfers. Bezuschusst werden Kosten für externe planungs-, entwicklungs- und umsetzungsorientierte Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten. Diese Tätigkeiten müssen darauf ausgerichtet sein, neue oder verbesserte Produkte, Dienstleistungen und Verfahren zur Markt- bzw. Fertigungsreife zu bringen.

Die Förderung erfolgt als Anteilfinanzierung, bei der bis zu 70 % der förderfähigen Ausgaben – allerdings maximal 15.000 EUR – bezuschusst werden.

Frau mit VR-Brille

Erweiterte Förderung für Digitalisierungsvorhaben

Ist ein Digitalisierungsvorhaben Kern des Projekts, kann im Rahmen der Standardvariante eine umfangreichere Förderung erfolgen. Eine solche Sonderförderung wird Entwicklerinnen und Entwicklern digitaler Produkte gewährt.

Im Rahmen einer Anteilsfinanzierung werden bis zu 70 % der förderfähigen Ausgaben – allerdings maximal 45.000 EUR – als Zuschuss gewährt.

Eine Antragstellung auf Förderung im Rahmen der Standardvariante kann durch ein Unternehmen im Zeitraum von drei Jahren für maximal drei klar voneinander abgegrenzte Projekte erfolgen. Die zu fördernden Projekte können inhaltlich aufeinander aufbauen. Die Erweiterung der Standardvariante für Digitalisierungsvorhaben kann nur einmalig beansprucht werden.

Die Digitalisierungs-Förderung umfasst insbesondere Vorhaben in den Technologiefeldern:

  • Kommunikationstechnik
  • Sensorik
  • eingebettete Systeme
  • Aktorik
  • Mensch-Maschine-Schnittstellen (Verhaltensmodelle, Assistenzsysteme)
  • Software/Systemtechnik (einschließlich Security & Safety-Technologien)
  • Standards/Normungen zu den vorgenannten Bereichen

Bitte beachten Sie, dass zu fördernde Projekte bei Antragstellung noch nicht begonnen sein dürfen. Die Freigabe der Förderung erfolgt nach individueller Prüfung durch die IBB Business Team GmbH. Förderfähig sind nur Leistungen der Wissenschaftseinrichtung, die im Rahmen der Antragstellung durch ein entsprechendes Angebot unterlegt werden.

Wer kann eine Förderung für Forschungsvorhaben erhalten?

Antragsberechtigt sind:

  • technologieorientierte, rechtlich selbstständige, auf Gewinnerzielung ausgerichtete KMU des produzierenden Gewerbes, die eigene Produkte, Dienstleistungen und Verfahren entwickeln und diese am Markt einführen wollen.
  • Nicht technologieorientierte und auf Gewinnerzielung ausgerichtete KMU sind in begründeten Ausnahmefällen ebenfalls förderfähig, insofern das Projekt einen ausgeprägten Technologiebezug aufweist.
  • Förderungen von Digitalisierungsvorhaben können auch Unternehmen des produktionsnahen Dienstleistungsgewerbes einschließlich Softwareunternehmen beantragen. Sowohl Technologien entwickelnde Unternehmen als auch solche, die entsprechende Lösungen in ihre Geschäftsabläufe implementieren wollen, sind antragsberechtigt.

Schließen sich mehrere KMU für die Realisierung eines größeren Projektes zusammen, können Förderungen kumuliert werden. Hierzu muss jedes Unternehmen einen eigenen Förderantrag stellen.

Kooperationen von Unternehmen bei größeren Projekten

Schließen sich mehrere Unternehmen bei der Realisierung eines gemeinsamen Projektvorhabens zusammen, können sie unabhängig voneinander gefördert werden. Eine Kumulation von Zuschüssen ist in diesem Fall möglich. Jedes partizipierende Unternehmen muss hierbei einen gesonderten Förderantrag stellen.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Ines Adametz, 030 / 2125-2352
Regina Köhler, 030 / 2125-4792
transfernbonus@ibb-business-team.de

Kombinieren Sie Transfer BONUS mit weiteren Förderangeboten

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Zuschüsse für den Unternehmensaufbau innovativer Gründungen

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Zuschüsse zu Business-Coaching für kleine und mittlere Unternehmen (KMU), einschließlich Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen

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