Förderkriterien von HeiztauschPLUS im Überblick

Die Auszahlung der Fördergelder ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft, mit denen die zielgerichtete Verteilung der Mittel an Projekte mit möglichst hoher Effizienz gewährleistet werden soll.

Für die Förderinstrumente Gebäudeindividueller Sanierungsfahrplan und Heizungsaustausch gelten teilweise unterschiedliche Bedingungen, welche auf dieser Seite benannt und dem jeweiligen Modul zugeordnet werden.

Die nachfolgenden allgemeinen Förderbedingungen gelten für beide Module.

Allgemeine Förderbedingungen des HeiztauschPLUS-Programms

  • Gefördert werden nur Vorhaben in Gebäuden mit mindestens mehrheitlicher Wohnnutzung im Berliner Stadtgebiet
  • Je Gebäude kann nur jeweils ein Heizungsaustausch und nur ein Sanierungsfahrplan gefördert werden
  • Alle vorgelegten Angebote zur Beantragung der Förderung dürfen von der antragstellenden Person bei Beantragung der Förderung noch nicht unterzeichnet bzw. beauftragt sein.
  • Die Beauftragung von Leistungen bzw. die Unterzeichnung von Verträgen für die Sanierungsberatung oder den Heizungstausch darf erst NACH Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgen (z. B. Abschluss des Kaufvertrages bzw. Beauftragung der neuen Heizung, Beauftragung der Entsorgung des alten Öltanks bzw. der Abschluss/Beauftragung des Beratungsvertrages).
  • Das Umlegen geförderter Kosten auf die Mieter ist untersagt

Mehr Informationen zu den einzelnen Fördermodulen sowie zu den förderfähigen Heizungsanlagen

Sanierungsberatung zwischen Architektin und Bauherr

Individuelle Förderbedingungen des Moduls Gebäudeindividueller Sanierungsfahrplan

  • Ausführung nur durch autorisierte und bei der BAFA registrierte Energieberaterinnen und Energieberater
  • Abschluss eines rechtskräftigen Beratungsvertrages erst NACH Bewilligung der Förderung (Erhalt des Zuwendungsbescheides)

Eingetragene Energieberaterinnen und Energieberater

Energieeffizienz-Experten für Förderprogramme des Bundes

Heizungsbauer installiert enue Heizungsanlage

Individuelle Förderbedingungen des Moduls Heizungsaustausch

  • Die Beauftragung bzw. Unterzeichnung des Angebots, das Sie beim Antrag einreichen, darf erst nach dem Erhalt des Zuwendungsbescheides erfolgen. Auch die Entsorgung/Stilllegung des alten Öltanks darf erst nach Zusage der Förderung beauftragt werden
  • Förderfähig ist nur der Austausch alter durch neue Systeme in Bestandsimmobilien
  • Funktionsfähige Altanlagen dürfen keiner gesetzlichen Austauschpflicht unterliegen
  • Austausch und Inbetriebnahme neuer Anlagen nur durch ausgewiesene Fachbetriebe
  • Gefördert werden nur effiziente Heizsysteme auf neuestem Stand der Technik und mit niedrigem CO₂-Ausstoß sowie spezielle Systeme zur kombinierten Warmwasseraufbereitung
  • Nach der Inbetriebnahme der neuen Heizungsanlage ist ein hydraulischer Abgleich durchzuführen
  • Eigenbauanlagen, Prototypen und Gebrauchtsysteme sind nicht förderfähig
  • Es besteht die Zweckbindungsfrist von mindestens drei Jahren

Kombinieren Sie HeiztauschPLUS mit weiteren Förderangeboten

Planen Sie, im Zuge der Heizungssanierung weitere energetische Maßnahmen umzusetzen und suchen dafür noch Unterstützung bei der Finanzierung Ihrer Projekte? Dann können Sie auch weitere Förderungen in Anspruch nehmen und mit HeiztauschPLUS kombinieren:

Blick auf begrüntes Dach mit Solaranlage

GründachPLUS

Zuschüsse für die Dachbegrünung

EnergiespeicherPLUS

Zuschüsse für Solarenergiespeicher

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